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Auch 2011 war die Sternwarte Regensburg wieder durchgehend auf dem Bürgerfest präsent

Insgesamt waren 23 engagierte Vereinsmitglieder von Freitag,
23.06. 2011, 13:00 Uhr bis 26.06.2011, 24:00 Uhr an unserem Bürgerfeststand im Einsatz

Das Motto hieß „Wir sind Regensburg“, dabei sollte möglichst viel Ehrenamt, Engagement und Bürgersinn zum Tragen kommen. Da wir diese Kriterien das ganze Jahr über bei unserer Arbeit in den Vordergrund stellen, war es für uns wie geschaffen.

Wir haben an dem Bürgerfestwochenende 1.500 Flyer verteilt und tausende Fragen beantwortet und dabei die Arbeit der Sternwarte bekannt gemacht.

Besonders hervorheben muss man die kollegiale Zusammenarbeit der Vereinsmitglieder und den reibungslosen Schichtwechsel bzw. die gute Verständigung untereinender, um entsprechendePausen für einen Besuch des Bürgerfests zu gewährleisten.

Auch die "Neuen" haben sich nahtlos eingefügt, und man konnte sehen, dass ihnen der Einsatz Spaß gemacht hat. Sie waren eine wertvolle Stütze.

Große Stützen waren wieder das Auf- und Abbauteam und die Transporteure bzw. die Mitglieder, die eigene Geräte mitgebracht haben. Sie haben die notwendigen Voraussetzungen für unseren Auftritt geschaffen.

Es war ein großes Event, bei dem sich die Sternwarte wieder in ihrem besten Licht zeigen konnte.

Erfahrungsgemäß kommt eine große Anzahl von Besuchern, weil sie auf dem Bürgerfest auf unsaufmerksam geworden sind.

Wir wurden durch das Wetter zwar in den ersten Tagen auf eine Geduldsprobe gestellt, aber mit einem sonnigen Finale und einem abendlichen Blick auf den Saturn belohnt. Da freuten sich auch unsere Besucher, dass sie endlich astronomische Objekte in unseren Fernrohren und Ferngläsern beobachten konnten.

 


Bei unserem Vereinsausflug 2011 zeigte sich der Bayerische Wald bei herrlichem Sommerwetter von seiner schönsten Seite

Die Regensburger Sternfreundinnen und Sternfreunde unternahmen am 21. Mai 2011 einen Ausflug mit den Zielen Furth im Wald und Wettzell bei Bad Kötzting

Nach der Fortbildung im Nördlinger Ries 2010 sollte 2011 ein Vereinsausflug in den Bayerischen Wald folgen. Die Ziele waren bald ausgemacht. Das astronomische Hauptereignis sollte die Führung durch die Geodäsiestation in Wettzell sein. Aber auch die Vorführung des Tadinno, des neuen Further Drachens, sahen wir lohnenswertes Ziel an.

Am Vormittag führte uns unser Weg erst einmal nach Furth im Wald. Dort parkten wir unseren Bus auf der Festwiese, auf der im August das Volksfest während der Tage des „Further Drachenstichs“ stattfindet. In einer großen Halle neben der Festwiese wartete Tradinno schon auf uns. Wir wussten nicht, dass das Monstrum noch nicht gefrühstückt hatte.

Dies wurde Andi Meisinger beinahe zum Verhängnis, denn um ein Haar hätte er ihn als Appetitshäppchen verspeist.

Dann wurde uns Tradinno (eine Wortschöpfung aus Tradition und Innovation), der weltgrößte Roboter auf vier Beinen, mit seinen Funktionen vorgeführt. Nicht nur das Gebrüll und der Rauch, der bald die Halle füllte, sondern auch die Beweglichkeit des Giganten beeindruckten uns mächtig.

Danach gingen wir zu Fuß auf den Burgberg und besuchten den pensionierten Drachen in seiner Höhle im Drachenmuseum, von da aus bestiegen wir den Stadtturm. Wir genossen bei herrlichem Sommerwetter die Aussicht auf die Stadt, auf den Bayerischen Wald und auf den Böhmerwald. Auch der Grenzverlauf zu Tschechien war gut auszumachen.

Nach dem Mittagessen in einem historischen Biergarten ging die Reise weiter nach Wettzell.

Durch die freundschaftlichen Bande mit dem Personal in der Geodäsiestation, in der Andi Segerer regelmäßig Vorträge hält, haben wir eine sehr individuelle und hochinteressante Führung durch die Anlage bekommen. Zuerst wurde uns in einem gut verständlichen Vortrag das weltweite Netz der Stationen vorgestellt, in das die Wettzeller Anlage eingebunden ist.

Es wurde das Prinzip der modernen Erdvermessung vorgestellt, aber auch auf die Problematik, die Katastrophen wie Erdbeben verursachen, hingewiesen.

Dann ging es zu den Radio- und Laserteleskopen und deren technischen Überwachungseinrichtungen. Hier erklärten uns die Führer die Funktionsweise und Besonderheiten. Durch ihren großen Erfahrungsschatz hatten sie immer wieder interessante Geschichten über besondere Vorkommnisse auf Lager. Die großen Schüsseln der Radioteleskope für die Erdvermessung beeindruckten uns schon mächtig. Aber auch die Laserteleskope, mit denen regelmäßig der Abstand zum Mond gemessen wird,

waren eine Attraktion für uns.

Da uns das Wetter direkt dazu einlud, schlossen wir den wunderschönen Tag im Biergarten des legendären Linderbräus in Bad Kötzting mit einer Brotzeit und einer guten Halben der kleinen Privatbrauerei ab.

Auf dem Nachhauseweg konnte man im Bus in lauter zufriedene Gesichter sehen, die einen harmonischen und interessanten Ausflug im Kreise des Vereins erlebt hatten.
 


Das Grillfest 2010 der Sternwarte Regensburg war wieder ein Höhepunkt im Vereinsleben

Am 14.08.2010 rief unser Grill-Beauftragter Rupert Heider wieder zum Grillfest in der Außenstelle.

Die Resonanz bei den Mitgliedern war sehr groß, es folgten ca. 35 Sternfreunde (inklusive Gäste) der Einladung. Auch eine kleine Delegation der Chamer Sternfreunde sowie der Höhenberger Grundstücksbesitzer mit Familie waren zu Gast.

Profigrillmeister im Verein ist Rupert, der jedem sein Steak nach Wunsch zubereitete und die Damen versorgten alle mit Kaffee und vorzüglichen Kuchen und Salaten.

Schwammerlspezialist Reinhard Riese hatte seine reiche Ernte mitgebracht, die er unter den erfreuten Anwesenden verteilte.

Die Stimmung war sehr gut und ausgelassen und trug dazu bei, dass man sich bei guten Gesprächen noch besser kennen lernen konnte.

Das Wetter, das nicht besonders rosig vorhergesagt war, hielt sehr gut durch, so dass sich die letzten erst weit nach Mitternacht auf den Nachhauseweg machten.

 

Besuch aus „down-under“ auf der Sternwarte

Am 27. Mai besuchte  eine Gruppe australischer Astronomen die Sternwarte Regensburg. Die ca.  20-köpfige Gruppe um Fred Watson und David Malin hatte auf ihrer Tour durch Europa bereits berühmte Orte wie Berlin, Potsdam und Prag  aufgesucht, an denen astronomische Geschichte geschrieben worden war. Umso größer ist natürlich die Ehre, dass Regensburg und die Volksternwarte auch auf dem Programm standen,  bevor es dann weiter nach München, Straßburg und Paris ging.

Fred G. Watson ist als Astronom am Anglo-Australian-Observatory (AOO;  www.aao.gov.au) in New South Wales tätig, hat z.B. 1999 den Kometen C/1999 S2 McNaught-Watson entdeckt, ist Manager des internationalen RAVE-Projekts (Radial Velocity Survey of a Million Stars) und Autor zahlreicher Astronomiebücher. Fred ist auch sehr auf dem Bildungssektor engagiert; er hält engen Kontakt zu Amateurastronomen, hat Astronomiesendungen auf ABC Radio und liefert regelmäßige Beiträge für Australian Geographic.

David Malin – inzwischen im Ruhestand - war ebenfalls am AAO tätig. Er entwickelte mit unterschiedlichen Verfahren die Technik der Himmelsfotografie weiter und verhalf ihr damit zu neuen Höhen in der Arbeit der Wissenschaftler. David zählt mit zu den weltbesten Astrofotografen  ("The Man who Coloured the Stars"). Viele seiner fantastischen Bilder können in seinen zahlreichen Büchern bewundert werden, zum Beispiel im neu erschienenen Titel "Ancient Light".



Besonders gefreut hat uns, dass bei dem Besuch auch die Volkssternwarte Neumarkt und die Chamer Sternfreunde sowie die Internationale Amateursternwarte Namibia (IAS) vertreten waren. So war es möglich, den australischen Gästen nicht nur die Sternwarte Regensburg zu präsentieren, sondern auch einen Eindruck der regionalen und internationalen Aktivitäten der ostbayerischen Astronomen zu vermitteln.

Aus4Der 1. Vorsitzende der Regensburger Sternwarte, Dr. Andreas Segerer,  freute sich außerordentlich, die Gäste auf der Sternwarte begrüßen zu dürfen und stellte dabei die Geschichte Regensburgs allgemein und unter astronomischer Sicht kurz vor. Er ging dabei genauer auf die Entstehung der Sternwarte ein und erläuterte, warum sich in Regensburg nun die älteste Volkssternwarte Süddeutschlands befindet. 

Er zeigte die vielfältigen Aktivitäten der Sternwarte auf,  vom Bildungssektor bis hin zur Einbindung in ein aktuelles wissenschaftliches Forschungsprojekt zum Nachweis von Wasser in der Atmosphäre von Hauptgürtelkometen.
 

Aus5Die  Bayerische Volksternwarte Neumarkt (Fritz-Weithas-Sternwarte) wurde von den Vorstandsmitgliedern Jürgen Knöfel und Andreas Leonhardt repräsentiert; letzterer erläuterte den Gästen die Einrichtung und Arbeitsergebnisse der dortigen Sternfreunde.

Aus Cham waren die Vorstände Gerhard Pfeifer und Manfred Gammer angereist.

 

 

Aus6Wolf-Peter Hartmann präsentierte schließlich die Aktivitäten der IAS in Namibia. Als einer der Gründungsväter führte er ein wenig durch das Land und die Umgebung der IAS. Nicht ohne Stolz zeigte er, was bisher dort geleistet worden ist und verschaffte allen Zuhörern einen Eindruck, welch hervorragende Bedingungen für Beobachtung und Fotografie in Namibia allgemein und besonders an der IAS geboten sind. In der IAS sind auch einige Mitglieder der Regensburger Sternwarte engagiert.

 

Aus0

Für das obligatorische Gruppenfoto versammelte man sich anschließend auf der Dachplattform der Sternwarte, wo neben dem Blick auf die Instrumente vor allem das Panorama auf die Regensburger  Altstadt, die 2006 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde, die Besucher von der anderen Seite der Erde begeisterte. Sie genossen das einmalige Ambiente unserer Sternwarte, wo sich historische Geräte und die denkmalgeschützte Kuppel mit moderner Ausstattung und modernen Unterrichtskonzepten vereinen.

Aus10Zum Abschluss des „offiziellen“ Besuchsprogramms hielt David im Vortragsraum einen Vortrag mit dem Thema „Das unvollkommene Universum“.

Er stellte in exzellenter Weise dar, wie die teleskopische Beobachtung der Gestirne die Arbeitsweise in  der Wissenschaft und besonders in der Astronomie verändert hat und damit die Kenntnisse der Menschheit über das Universum explodieren ließ.  David brillierte als Referent und demonstrierte gleichzeitig, wie präzise, elegant und gleichsam unterhaltsam die englische Sprache Inhalte zu transportieren vermag.

Aus11Mit Verspätung kehrten die Regensburger Sternwartler und ihr Besuch anschließend noch im „Spitalgarten“ in Stadtamhof ein – als eine der ältesten Brauereien Regensburgs ein bierseliges "Zusatzschmankerl".  Den Wirtsleuten und Bedienungen sei an dieser Stelle für ihre Gastfreundschaft ganz besonders herzlich gedankt, weil sie bereit waren, trotz unserer Verspätung den wohlverdienten Feierabend hinauszuzögern.

Dort wurde bei einem gemeinsamen Trunk noch viel erzählt und Kontakte geknüpft, bis die Gäste schließlich müde in ihr Hotel zurückkehrten.  Der harte Kern der Regensburger und Neumarkter ließ noch bis kurz vor ein Uhr den gelungenen und interessanten Besuchsabend mit einem Schlummertrunk ausklingen.

Vielen Dank an Fred Watson und David Malin und ihre Gruppe. Ihr Besuch war auf jeden Fall ein Höhepunkt der diesjährigen  Aktivitäten auf der Sternwarte.

 

Die Sternwarte Regensburg war beim Welterbetag 2010
mittendrin statt nur dabei

WE1Am 06.Juni 2010 feierte die Stadt Regensburg zum dritten Mal den Welterbetag anlässlich der Aufnahme der Altstadt in die Welterbeliste der UNESCO am 13. Juli 2006. Die Themenschwerpunkte der einzelnen Veranstaltungen waren durch sechs Persönlichkeiten geprägt, die in der Vergangenheit in Regensburg gewirkt haben.

Die Aktiven des Vereins der Freunde der Sternwarte Regensburg haben sich darüber gefreut, dass sie die Aktion Welterbetag 2010 im Themenbereich „Johannes Kepler“ unterstützen durften.

Durch die guten Werbeaktionen der Stadt Regensburg im Vorfeld wurde die Sternwarte Regensburg optimal eingebunden, so dass sie mittendrin war statt nur dabei.

WE5Es kamen annähernd 200 Besucher auf die Sternwarte, die von dem vielseitigen Angebot begeistert waren. Die ersten Interessierten kamen gleich nach dem Gottesdienst, um von Beginn an das Programm auf sich wirken zu lassen.

In den Vorträgen ging es um Regensburger Astrofotografie, die Sonne, berühmte Sternwarten und das Weltbild im Wandel der Zeit.

Beim Kindervortrag sorgte der Auftritt von Johannes Kepler mit alten astronomischen Instrumenten, wie Jakobsstab und Galileo-Fernrohr für Staunen bei Eltern und Kindern.

Die Kinder durften die Instrumente auch gleich ausprobieren.

WE2Kepler (gespielt von Klaus Ginglseder) kam direkt von Auftritten aus dem Keplerhaus und wurde für diesen Tag dankenswerterweise wieder von KultTouren e.V., dem Verband der Regensburger Gästeführer an die Sterwarte ausgeliehen.

Das Programm der sehr interessanten Schauspiel-Stadtführungen ist unter www.kulttouren.de abzurufen.
 

Als Rahmenprogramm gab es Führungen durch die Ausstellungsräume und zwischen den Vorträgen Astrodiashows mit beeindruckenden Fotos.

Den ganzen Tag über konnte durch spezielle Fernrohre die Sonne beobachtet werden.

Das gut aufgestellte Sternwarten-Team war mit großem Spaß bei der Sache und hat wieder vollen Einsatz gezeigt. Die Veranstaltung war insgesamt ein Imagegewinn von unschätzbarem Wert. Die freundlichen Dankesworte der Welterbekoordinationsstelle der Stadt Regensburg waren Lohn und Ansporn zugleich.

 

Welterbetag: 06.06.2010

Programm zum Welterbetag 2010

 

Vortragsprogramm: 11:00 – 20:00 Uhr; Besuchereinlass ab 11:00 Uhr

Begleitprogramm: Sonnenbeobachtung bzw. Führung durch die Ausstellungsräume

11:00 Uhr  Astrofotografie (Sven Seeberg)

                   „Werke Regensburger Astrofotografen und Astrozeichner“

12:00 Uhr Multimedia

                     „Eyes on the Skies“

13:00 Uhr  Begrüßung (Dr. Andreas Segerer)

                     Sonnenvortrag (Rupert Heider)

                     „Der Stern, von dem wir leben“

14:00 Uhr  Multimedia

                   „ Wir sind Sternenstaub“

                    (parallel: Sonnenbeobachtung auf der Plattform)

Kepler30015:00 Uhr  Kindervortrag (Fritz Ginglseder) mit
                     Auftritt Johannes Kepler (Klaus Ginglseder)

                     „Entdeckungsreise zu den Planeten“

18:00 Uhr Multimedia

                    „Reise zu den Planeten“

17:00 Uhr Berühmte Sternwarten  der Welt (Wolfram Russ)

                     „Meilensteine des Wissens“

18:00 Uhr  Multimedia

                     „Eyes on the Skies“

19:00 Uhr  35.000 Jahre Blicke zum Himmel  (Dr. Andreas Segerer)

                      „Das Weltbild im Wandel der Zeit“

 

Programm (pdf)

 

Vortrag: 05. März 2010

Prof. Dr. Alfred Holl, Ohm-Hochschule Nürnberg, ließ auf der Sternwarte Mathematikgeschichte lebendig werden

Das Internationale Jahr der Astronomie 2009 ist vorüber, aber die Aktivitäten auf der Sternwarte Regensburg gehen ungebrochen weiter. Auch 2010 werden sehr interessante Fachvorträge von Referenten mit Rang und Namen angeboten.

Dr. Andreas Segerer, Leiter der Sternwarte Regensburg, begrüßte am 05.03.2010 zahlreiche, interessierte Zuhörer im gut gefüllten Hörsaal der Sternwarte Regensburg zum ersten Vortrag in diesem Jahr mit dem umfangreichen Titel „Die arithmetischen Algorithmen im Algorismus von al-Khwarizmis Liber ysagogarum – Die Regensburg-Prüfeninger Fassung einer mittelalterlichen Einführung in das Rechnen mit arabischen Zahlen“.

In einer kurzen Einführung ging er auf die Tatsache ein, dass viele astronomische und mathematische Kenntnisse der Antike verloren gegangen wären, wenn nicht die Araber dieses Wissen während des „finsteren Mittelalters“ in Europa bewahrt und fortentwickelt hätten.


Dem Referenten, Prof. Dr. Alfred Holl, Dozent an der Ohm-Hochschule in Nürnberg und Mitglied des Vereins der Freunde der Sternwarte Regensburg  ist es gelungen, den Anwesenden in einem sehr anschaulichen und lebendigen Vortrag, diesen interessanten Aspekt eines wichtigen Teils der Wissenschaftsgeschichte verständlich näher zu bringen.

Dabei ging er auch auf die wichtige Rolle des Benediktinerklosters Prüfening ein, aus dem eine der wenigen Handschriften stammt, die einen Algorismus enthalten. Die Rechenalgorithmen dieser speziellen Algorismus-Version, die als Vorspann zu astronomischen Tabellen diente, wurden detailliert vorgestellt und verständlich erläutert.

In der anschließenden Fragestunde stand der Referent dem fachkundigen Publikum Rede und Antwort.

Diese Veranstaltung war ein gelungener Einstieg in die Vortragsreihe im Jahr 2010.

 

Vortrag: 26. November 2009

Inflationäres Universum - Fakten und Spekulationen

Prof. Wolfgang Gebhardt, Physikalische Fakultät der Universität Regensburg, machte die kosmische Inflation verständlich

Im Internationalen Jahr der Astronomie lud die Sternwarte Regensburg in Kooperation mit der Hochschule Regensburg zu insgesamt sechs Fachvorträgen ein.

Dr. Andreas Segerer, Leiter der Sternwarte Regensburg, begrüßte am 26.11.2009 zahlreiche, interessierte Zuhörer im sehr gut gefüllten Stanglmeier-Hörsaal zum letzten Vortrag in der Hochschule Regensburg in diesem Jahr mit dem Titel “ Das inflationäre Universum - Fakten und Spekulationen zum Urknall”.

In einer kurzen Retrospektive ging er auf die die zahlreichen Aktivitäten der Sternwarte Regensburg im zurückliegenden Jahr ein und bedankte sich herzlich auch bei den aktiven Mitarbeitern des Vereins, ohne deren engagierten Einsatz die vielfältigen Aufgaben nicht zu bewältigen gewesen wären.



Dem Referenten, Prof. Wolfgang Gebhardt, Emeritus der Physikalischen Fakultät der Universität Regensburg und Mitglied des Vereins der Freunde der Sternwarte Regensburg  ist es gelungen, den Anwesenden in einem sehr anschaulichen und beeindruckenden Vortrag, einen Überblick über die Erkenntnisse zur kosmischen Inflation zu geben.

Dabei ging er auch auf die Wissenschaftler ein, die sich im besonderen Maße mit der Thematik befassten und ihre Ergebnisse der Allgemeinheit zur Verfügung stellten. Bei seiner mehrjährigen Tätigkeit an amerikanischen Universitäten konnte er einige von ihnen persönlich kennen lernen.

In der anschließenden Fragestunde stand der Referent dem fachkundigen Publikum Rede und Antwort.

Die Veranstaltung war weiteres Highlight im Internationalen Astronomischen Jahr.
 

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