Ausgewählte Bewerberin zur ersten deutschen Astronautin im Weltall zu Gast auf der Sternwarte Regensburg Der „Dritte Regensburger Mädekstalk“ stand am 20.03.2018 unter der Überschrift "Wir holen uns die Sterne vom Himmel" - Mädchen und Frauen im Gespräch mit Dr. Suzanna Randall, Astrophysikerin und Bewerberin zur ersten deutschen Astronautin im Weltall. Die Gleichstellungsstelle Regensburg lud mit der  Sternwarte Regensburg in Zusammenarbeit mit den MINT-Girls Regensburg von OTH und Uni zum dritten Regensburger Mädelstalk ein. Die Begrüßung bzw. Moderation übernahmen Marga Teufel, Büro für Chancengleichheit / Gleichstellungsstelle, Armin Gardeia,  OTH Regensburg, Stephan Giglberger, Uni Regensburg und Friedrich Ginglseder, Sternwarte. Die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) spielen in den Zukunftsplänen junger Frauen noch keine große Rolle. Der Mädelstalk bringt junge Frauen mit weiblichen Vorbildern direkt ins Gespräch. Er bietet einen Austausch zwischen einer erfolgreichen Frau in einem für Frauen noch untypischen Beruf  und jungen Frauen, die sich beruflich orientieren. Mädchen für MINT begeistern, wie könnte das besser gehen als mit einer Frau, die seit Jahren als Astronomin arbeitet und sich nun auf den weiten Weg zur ISS gemacht hat. Astrophysikerin bei der ESO (European Southern Observatory) in Garching und bei  ALMA Teleskop Projekt in Chile, Bewerbung als erste Astronautin Deutschlands, Ziel: erste deutsche Frau im Weltall. Es ist gelungen Frau Dr. Suzanna Randall als Referentin zu gewinnen und die Sternwarte Regensburg sofort für diese Veranstaltungsidee zu begeistern. Auch die MINT-Girls von OTH und Uni Regensburg waren sofort mit dabei und so konnte in einer ungewöhnlichen Location in optimaler Kooperation der Abend gestaltet werden. Suzanna Randall hat sich auf den Weg gemacht das Weltall zu erforschen und wird es 2020 vielleicht auch direkt erkunden. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Sternwarte konnte sie fast 80  jungen Frauen und ihren Müttern, Tanten, Lehrerinnen, Betreuern … ein Bild des  außergewöhnlichen Berufs Astrophysikerin vermitteln. Sehr anschaulich schilderte sie die schönen, interessanten Seiten ihres Berufs- und Berufsweges, wie die  Erforschung der Evolution von Sternsystemen oder auch die Arbeit in multinationalen Teams. Sie verheimlichte aber auch nicht die Härten ihres Weges wie die Anforderungen an eine Promotion oder die Schattenseiten eines Lebens zwischen den Kontinenten. Besonders interessant war für die Besucherinnen natürlich ihr neues berufliches Ziel:  Astronautin. Trotz ihres erst vierwöchigen Trainings konnte sie mit Vorurteilen wie Astronauten steuern (nur) die Raumfähre aufräumen und die Arbeiten auf der ISS schildern, die nun vorrangig wissenschaftliche Arbeiten sind. Deutlich machte sie aber auch, dass bisher der Gender-Ansatz noch keinen Eingang finden konnte, z.B. wurde noch nicht die Wirkung der Schwerelosigkeit auf den weiblichen Körper erforscht. Aber auch die Notwendigkeit täglich zwei Stunden Sport zu betreiben oder die Hausarbeit  zu erledigen wurde von der Referentin nicht verschwiegen. Der engagierte Vortrag, der die Begeisterung für ihre beruflichen Ziele deutlich machte, war richtig um den Besucherinnen Mut zu machen auch nach den Sternen zu greifen. Und immer häufiger zu denken:  Frauen können das auch. Ich kann das auch. Es war ein grandioser Abend auf der Sternwarte, der durch alle Beteiligten wochenlang bis ins Detail vorbereitet wurde. Und durch das engagierte Auftreten der Vertreterinnen der Stadt Regensburg und der Mädels der Sternwarte, die von einigen Herren unterstützt wurden, verlief der Abend reibungslos. In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass das Catering auf Vermittlung von Stephan Giglberger von der Uni gesponsert wurde. Fotos: Sternwarte Regensburg und Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser Die MINT-Girls Regensburg 2017 zu Besuch in der Sternwarte Regensburg Im Rahmen des diesjährigen Projekts „Musik und Kommunikation“ besuchten die MINT-Girls Regensburg am 7. Juli die Volkssternwarte Regensburg. Die Initiative will Mädchen und jungen Frauen die faszinierende Welt von Naturwissenschaft und Technik näherbringen und auf Studiengänge im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich neugierig machen. Auch im Jahr 2017 veranstalten die Universität Regensburg und die Ostbayerische Technische Hochschule wieder das Projekt MINT-Girls Regensburg, dieses Jahr unter dem Motto „Musik und Kommunikation“. Unter erfahrener Anleitung von Dr. Stephan Giglberger (Uni) und Diplom-Pädagoge Armin Gardeia (OTH) nehmen 16 interessierte Schülerinnen der zehnten und elften Jahrgangsstufe aus Gymnasium oder FOS/BOS am Projekt teil. Das Projekt bietet über einen Zeitraum von sieben Monaten zahlreiche Vorlesungen, Workshops und Experimente, die sich thematisch am roten Faden Harmonices Mundi orientieren. Der Nachmittag des 7. Juli begann im Regensburger Keplermuseum: Der Historiker, Gästeführer, Texter und Autor Matthias Freitag führte uns durch das „document Keplerhaus“ in der Regensburger Altstadt und erzählte über die damalige Weltanschauung, den Glauben und die Wissenschaft. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Dritten Buch von Johannes Kepler, der bekanntlich in Regensburg verstarb, interessierte die MINT-Girls besonders: die harmonices mundi, zu deutsch die Harmonik der Welt. Kopernikus, Galilei und Kepler revolutionierten das Weltbild durch die Erkenntnis, dass der Mond die Erde und alle Planeten die Sonne umkreisten. Kepler war bemüht, dennoch eine göttliche Ordnung in all dem zu erkennen, und beschrieb die Welt in den fünf Büchern der Harmonices Mundi. Nach dem Keplermuseum ging es weiter zur Sternwarte Regensburg, bei der bereits drei ehemalige MINT-Girls "hängen geblieben" sind. Dort sind sie heute ehrenamtlich tätig, halten Vorträge und leiten Führungen. Auf der Plattform und in der Kuppel zeigten Fritz Ginglseder und Gottfried Meissner den MINT-Girls die Teleskope und die verwendeten Filter, damit die Teilnehmerinnen anschließend selbst Sonnenbeobachtungen durchführen konnten. Trotz der immer wieder durchziehenden Wolken konnten sie die Sonnenflecken und Flares gut erkennen. Anschließend erklärte Dr. Christine Thoms den mathematischen Hintergrund der harmonices mundi: die Bewegungen der Planetenbahnen nach Kepler. Von großer Bedeutung innerhalb der Harmonices Mundi war für die MINT-Girls dabei das am 15. Mai 1618 nach Kepler benannte Dritte Gesetz. Bezogen auf die Erde mit entstehen damit für die Planeten Zahlenverhältnisse, die den Zahlenverhältnissen von musikalischen Intervallen entsprechen. Dr. Michael Braun, Musikwissenschaftler an der Universität Regensburg, erklärt den MINT-Girls die Bedeutung, die diese Zahlenverhältnisse in der Musik haben: Weitere Intervalle "versteckten" sich in den Geschwindikeitsunterschieden zwischen Perihel und Aphel der Planeten, also an den Punkten der sonnennächsten und sonnenfernsten Stellen ihrer Umlaufbahn. Also konnte auch das Team der Sternwarte wieder sehr viel lernen. Zwei 5. Klassen des Goethe-Gymnasiums finden sich am MINT - Tag auf der Sternwarte Regensburg ein Am 07.02.2017 kamen Frau Schneider und Herr Bügl, Geographie-Lehrer am Goethe-Gymnasium am MINT –Tag jeweils mit einer Klasse zu einer Sonderführung auf die Sternwarte. Es ist sehr erfreulich, dass auch in der Vergangenheit die Lehrkräfte in jedem Jahr die Sternwarte in das MINT-Programm miteinbezogen. MINT seht als Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Am MINT – Tag werden in den verschiedenen Fächern besondere Projekte durchgeführt. Es war eine interessante Aufgabe für die Vertreter der Sternwarte, auch an diesem Tag als Kooperationspartner der Schulen aufzutreten. Vor der Praxis kam aber die Theorie. In einem reich bebilderten Vortrag machte Fritz Ginglseder gemeinsam mit den Besuchern eine Reise durch das Weltall. Nach der Theorie stand die Praxis auf dem Programm. Leider konnte aufgrund der Sichtbedingungen keine Sonnenbeobachtung durchgeführt werden, aber Torsten Bendl gewährte den Schülern durch Refraktor und Fernglas einen Blick auf den Dom. Die Schüler haben an diesem Tag mit großem Spaß viel Neues gelernt, was auch das Ziel war. Die Vorschulkinder des KiGa St. Raphael Hemau besuchten im Rahmen ihres Astronomie-Projekts die Sternwarte Regensburg und brachten ein Ständchen dar Am 26.01.2017 kam Veronika Hanft vom KiGa St. Raphael Hemau, Mitglied der Sternwarte, mit Kolleginnen, Eltern und Vorschulkindern in unsere Bildungseinrichtung. Die Kinder haben dabei ihr Astronomiewissen vertieft. Die sehr interessierten Vorschulkinder haben sich mit den Damen des KiGa in den Wochen vor dem Besuch im Astronomieprojekt fleißig vorbereitet. Sie haben dabei Modelle gebastelt, ein tolles Lied über Planeten und Sterne einstudiert. Dabei haben Sie auch sehr schöne Fragen über „Tag und Nacht“, „Schwerkraft“, „Vulkane“ und „Sonnenfinsternis“ erarbeitet. Sie haben auch ein wunderschönes Bild mit dem Titel „Supernova“ gemalt und in Glas gerahmt, das bei der Begrüßung durch Veronika Hanft übergeben wurde. Nach der Begrüßung leiteten die Kinder den Hauptteil des Abends mit ihrem tollen Lied über die Erde und das Sonnensystem ein. Das Team der Sternwarte war sehr gerührt. Im reich bebilderten Vortrag von  Fritz Ginglseder wurden bei einer gemeinsamen Reise durch das Weltall dann alle Fragen beantwortet. Auf der Reise wurden auch alle Planeten des Sonnensystems daraufhin untersucht, ob die Menschen auf einem von ihnen eine neue Heimat finden könnten. Während des Vortrags haben die Kinder und die Eltern sehr eifrig mitgearbeitet. Dann ging die Gruppe auf die Plattform zu den computergesteuerten Teleskopen. Das Wetter und die  Sichtbedingungen waren sehr gut. Die Kinder konnten unter Anleitung von Martin Nafz, Christine Thoms und Egbert Wagner sowohl die aktuellen Sternbilder als auch verschiedene Himmelsobjekte, wie  Orionnebel und Andromeda-Galaxie „live“ beobachten konnten. Außerdem durften sie bei Tini Weber-Schaetzke „Steine, die vom Himmel gefallen sind“ in die Hand nehmen und durch die Lupe betrachten. Zum Abschied genossen sie den tollen Ausblick über die Stadt. Alle Besucher haben viel Neues gehört und das Team der Sternwarte hatte großen Spaß, diese Sonderführung zu gestalten. Tschechischstunde  auf der Sternwarte Regensburg - Hodina Češtiny na Hvězdárně Am 18.01.2017 fanden sich die Teilnehmer von zwei VHS-Kursen der tschechischen Sprache auf der Sternwarte ein, um ihr Wissen auf dem Gebiet der Astronomie in tschechischer Sprache zu erweitern. Organisiert hatte die Führung  die Dozentin, Michaela Gramlich, die unter anderem Tschechischkurse mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad an der VHS  anbietet. Am Mittwoch, den 18.01.2017 gingen aber die Kursteilnehmer nicht in die VHS, sondern kamen auf die Volkssternwarte Regensburg, um an einer Tschechischstunde mit Schwerpunkt Astronomie teilzunehmen. Zur Vorbereitung übersetzte Friedrich Ginglseder, VHS-Kursteilnehmer und Mitglied der Sternwarte Regensburg, seinen Vortrag mit dem Titel „Eine kleine Reise durch das Weltall“ ins Tschechische. Dabei wurde er durch die Dozentin unterstützt. Sie händigte auch vor der Führung die speziellen Vokabeln an die Kurse aus. Nach der fiktiven Reise durchs Weltall ging die Gruppe auf die Plattform zu den computergesteuerten Teleskopen. Das Wetter und die  Sichtbedingungen waren sehr gut. Die Teilnehmer konnten unter Anleitung von Martin Nafz, Christine Thoms und Egbert Wagner sowohl die aktuellen Sternbilder als auch verschiedene Himmelsobjekte, wie  Orionnebel und Andromeda-Galaxie „live“ beobachten. Außerdem durften sie bei Tini Weber-Schaetzke „Steine, die vom Himmel gefallen sind“ in die Hand nehmen und durch die Lupe betrachten. Zum Abschied genossen sie den tollen Ausblick über die Stadt. Alle Besucher haben viel Neues gehört und das Team der Sternwarte hatte großen Spaß, diese Sonderführung zu gestalten. Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ war die Sternwarte Regensburg Ziel der Sankt-Vincent-Schule Regensburg. Am 29.11.2016 kam Frau Götz, Lehrerin an der Sankt- Vincent-Schule in Regensburg mit einer 5. Klasse zu einer Sonderführung auf die Sternwarte. Ziel war es, das Gesehene und Erlebte in einem Zeitungsartikel für die MZ wiederzugeben. Die sehr interessierten Schülerinnen und Schüler fragten sich, was macht eigentlich am meisten Spaß, wenn man auf der Sternwarte arbeitet? Was können die Schüler sehen, wenn sie am Vormittag durch ein Teleskop blicken? Gibt es Außerirdische, und kann man auf einen anderen Planeten auswandern? Alle Fragen wurden in einem reich bebilderten Vortrag von  Fritz Ginglseder bei einer gemeinsamen Reise durch das Weltall beantwortet. Auf der Reise wurden auch alle Planeten des Sonnensystems daraufhin untersucht, ob die Menschen auf einem von ihnen eine neue Heimat finden könnten. Während des Vortrags haben sich die Schüler eifrig Notizen für den späteren Zeitungsartikel gemacht. Dann ging die Gruppe  auf die Plattform zu den computergesteuerten Teleskopen. Das Wetter und die  Sichtbedingungen waren sehr gut, so dass die Schüler unter Anleitung von Torsten Bendl sowohl Sonnenflecken als auch Protuberanzen „live“ beobachten konnten. Außerdem genossen sie den tollen Ausblick über die Stadt. Ihre Erlebnisse haben sie in einem sehr anschaulichen Artikel in der MZ wiedergegeben. http://www.mittelbayerische.de/  Schüler der Q12 des Albertus-Magnus-Gymnasiums gestalteten die Öffentliche Führung auf der Sternwarte Regensburg Am 11.11.2016 haben die Schüler des AMG  im Rahmen eines P-Seminars auf der Sternwarte einen kompletten Abend eigenverantwortlich gestaltet. Bereits am 21. April 2016 wurde das P-Seminar des AMG von der Sternwarte als Kooperationspartner beim Tag der Offenen Tür der Schule betreut. Dabei wurde die damalige Q11 in die Handhabung der Sternwartenteleskope eingearbeitet, und die Schüler haben Sonnenbeobachtung auf dem Schulhof für die Besucher angeboten. Die Besucher waren Eltern mit Kindern, die potentielle Schüler des AMG waren und das Gymnasium an diesem Tag besuchten. Die Schüler haben in den Klassenzimmern auch in Vorträgen das Fach Astrophysik vorgestellt. Im zweiten Teil des P-Seminars sollten die Schüler, die dann die Q12 besuchten, an einem Freitagabend selbstständig eine Öffentliche Führung auf der Sternwarte gestalten. In den Wochen vorher wurden sie vom Team der Sternwarte in die Handhabung der computergesteuerten Geräte eingewiesen, ebenso wurde die Erklärung der Sternbilder durchgesprochen. Auch der komplette Ablauf einer Öffentlichen Führung war Thema, und ihnen unsre Anforderungen an den Vortrag wurden erläutert. Den Vortrag mit dem Thema „Galaxien“ haben sie dann, wie schon im April, wieder selbst gestaltet. Am 11. November 2016 war es dann soweit. Die Schüler waren bereits eine Stunde vor Öffnung der Sternwarte vor Ort. Um 20:00 Uhr füllte sich der Hörsaal dann bis auf den letzten Platz. Es kamen sowohl externe Besucher als auch Lehrer, Schüler des AMG und Sternwartenmitglieder. Der Vortrag ist sehr gut angekommen. Die Schüler haben es verstanden, das Thema allgemeinverständlich zu erklären und gleichzeitig die Anwesenden zu fesseln. Alle Besucher haben sich auch sehr positiv geäußert. Das Wetter war leider nicht gut, deshalb haben die Schüler die Fernrohre auf der Plattform erklärt. Auch im Planetarium und Stellarium haben sie eine gute Figur gemacht. Während des ganzen Abends hat sich das Team der Sternwarte im Hintergrund gehalten und musste nicht eingreifen.  Die Erfahrung des Teams war sehr positiv und die Sternwarte ist  offen für ähnliche Projekte. Die Sternwarte Regensburg nahm als Kooperationspartner des P-Seminars Astrophysik am Tag der Offenen Tür des Albertus–Magnus-Gymnasiums teil Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen dem AMG und der Sternwarte Regensburg werden seit Jahren viele gemeinsame Aktionen durchgeführt. Als in diesem Jahr eine Anfrage des P-Seminars der Q11 der Schule kam, war es selbstverständlich, dass auch der Tag der Offenen Tür am 21.04.2016 durch unser Team unterstützt wird. Das P-Seminar Astrophysik unter Leitung von Frau Ortner-Traxinger, Physiklehrerin am AMG, mit dem Projektleiter Daniel Kamenkovitch hatte sich zur Aufgabe gemacht, das Fach Astrophysik ins rechte Licht zu rücken. Geplant waren entsprechende Vorträge und praktische Himmelsbeobachtung für Schüler und Eltern. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Die Schülerinnen und Schüler des Seminars hatten beeindruckende, reich bebilderte Vorträge vorbereitet. Für die Sonnenbeobachtung hatte das Team der Sternwarte filterbestückte Teleskope mitgebracht, die dann nach kurzer Einweisung von den Schülern betreut wurden. So wurde den zukünftigen Schülern und den Eltern an diesem Nachmittag sehr anschaulich vor Augen geführt, wie interessant das Fach Astrophysik sein kann.Es waren die Klassenzimmer bei den Vorträgen und die Teleskope im Atrium der Schule während der gesamten Veranstaltung immer gut besucht. Den Schülern des P-Seminars kann man nur ein großes Kompliment machen. Sowohl Organisation als Durchführung dieses Nachmittags waren absolut professionell. Unser Team freut sich schon auf den Herbst 2016, dann werden die Schüler einen Vortrags- und Beobachtungsabend für die Besucher auf der Sternwarte Regensburg halten. Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ war die Sternwarte Regensburg Ziel der Clermont- Ferrand-Mittelschule. Am 11.06.2015 kam Frau Schalk, Lehrerin an der Clermont-Ferrand-Mittelschule mit der Klasse 6B zu einer Sonderführung auf die Sternwarte. Ziel war es, das Gesehene und Erlebte in einem Zeitungsartikel für die MZ wiederzugeben. Die sehr interessierten Schülerinnen und Schüler fragten sich, was macht eigentlich am meisten Spaß, wenn man auf der Sternwarte arbeitet? Was können die Schüler sehen, wenn sie am Vormittag durch ein Teleskop blicken? Gibt es Außerirdische, und kann man auf einen anderen Planeten auswandern? Alle Fragen wurden in einem reich bebilderten Vortrag von  Fritz Ginglseder bei einer gemeinsamen Reise durch das Weltall beantwortet. Auf der Reise wurden auch alle Planeten des Sonnensystems daraufhin untersucht, ob die Menschen auf einem von ihnen eine neue Heimat finden könnten. Während des Vortrags haben sich die Schüler eifrig Notizen für den späteren Zeitungsartikel gemacht. Dann ging die Gruppe auf die Plattform zu den computergesteuerten Teleskopen. Leider ließen die Sichtbedingungen nicht zu, dass die Schüler sowohl Sonnenflecken als auch Protuberanzen „live“ beobachten konnten. Als Ersatz dafür konnten die Schüler die Wasserspeier am Dom mit 150facher Vergrößerung bewundern. Ihre Erlebnisse haben sie in einem sehr anschaulichen  Artikel in der MZ  http://www.sternwarte-regensburg.de/index_htm_files/20150630MZ.pdf  wiedergegeben. Eine sehr nette Idee war, dass  der Klassensprecher das Team der Sternwarte am  Bürgerfeststand besuchte. Die Sternwarte Regensburg besuchte den KiGa Hemau Seit Jahren ist Veronika Hanft mit ihren Vorschulkindern des Kindergartens St. Raphael, Hemau zu Gast auf der Sternwarte Regensburg. Am 03.07.2014 hat es nun endlich mit einen Gegenbesuch von Vertretern seitens der Sternwarte geklappt. Es war ein tolles Übernachtungsfest mit vielen Attraktionen für die Vorschulkinder des KiGa St.Raphael in Hemau. Es herrschte tolles Sommerwetter und schon auf dem Parkplatz verbreitete sich der Duft von Grillwürstchen. Man hörte, dass die Stimmung gut war auf dem Außengelände. Die Eltern hatten leckere Salate zum Buffet beigesteuert, zu dem auch die Sternwarten-Mitarbeiter Martin Nafz und Fritz Ginglseder eingeladen waren. Bestandteil der vielfältigen Aktivitäten, wie Lagerfeuer, Kinderschminken und Nachtwanderung, war auch das Angebot der Sternwarte Regensburg. In der abgedunkelten Turnhalle wurde eine Astrodiashow mit dem Titel „Reise zu den Planeten“ gezeigt. Alle konnten sich aussuchen, wie lange sie dabei verweilen wollten. Sowohl die Leiterin des KiGa als auch die Erzieherinnen und die Kinder zeigten hier großen Sachverstand. Besonders interessant wurde es dann nach der Nachtwanderung, als nach Einbruch der Dunkelheit, neben der Mondsichel die Planeten Mars und Saturn durch das große Teleskop von Martin Nafz beobachtet werden konnte. Auch die aktuellen Sommersternbilder fanden große Beachtung. Es hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht, so dass die Sternwarten-Mitarbeiter erst kurz vor Mitternacht die Gerätschaften abbauten und Richtung Heimat aufbrachen. Nach oben
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Ausgewählte Bewerberin zur ersten deutschen Astronautin im Weltall zu Gast auf der Sternwarte Regensburg Der „Dritte Regensburger Mädekstalk“ stand am 20.03.2018 unter der Überschrift "Wir holen uns die Sterne vom Himmel" - Mädchen und Frauen im Gespräch mit Dr. Suzanna Randall, Astrophysikerin und Bewerberin zur ersten deutschen Astronautin im Weltall. Die Gleichstellungsstelle Regensburg lud mit der  Sternwarte Regensburg in Zusammenarbeit mit den MINT- Girls Regensburg von OTH und Uni zum dritten Regensburger Mädelstalk ein. Die Begrüßung bzw. Moderation übernahmen Marga Teufel, Büro für Chancengleichheit / Gleichstellungsstelle, Armin Gardeia,  OTH Regensburg, Stephan Giglberger, Uni Regensburg und Friedrich Ginglseder, Sternwarte. Die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) spielen in den Zukunftsplänen junger Frauen noch keine große Rolle. Der Mädelstalk bringt junge Frauen mit weiblichen Vorbildern direkt ins Gespräch. Er bietet einen Austausch zwischen einer erfolgreichen Frau in einem für Frauen noch untypischen Beruf  und jungen Frauen, die sich beruflich orientieren. Mädchen für MINT begeistern, wie könnte das besser gehen als mit einer Frau, die seit Jahren als Astronomin arbeitet und sich nun auf den weiten Weg zur ISS gemacht hat. Astrophysikerin bei der ESO (European Southern Observatory) in Garching und bei  ALMA Teleskop Projekt in Chile, Bewerbung als erste Astronautin Deutschlands, Ziel: erste deutsche Frau im Weltall. Es ist gelungen Frau Dr. Suzanna Randall als Referentin zu gewinnen und die Sternwarte Regensburg sofort für diese Veranstaltungsidee zu begeistern. Auch die MINT- Girls von OTH und Uni Regensburg waren sofort mit dabei und so konnte in einer ungewöhnlichen Location in optimaler Kooperation der Abend gestaltet werden. Suzanna Randall hat sich auf den Weg gemacht das Weltall zu erforschen und wird es 2020 vielleicht auch direkt erkunden. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Sternwarte konnte sie fast 80  jungen Frauen und ihren Müttern, Tanten, Lehrerinnen, Betreuern … ein Bild des  außergewöhnlichen Berufs Astrophysikerin vermitteln. Sehr anschaulich schilderte sie die schönen, interessanten Seiten ihres Berufs- und Berufsweges, wie die  Erforschung der Evolution von Sternsystemen oder auch die Arbeit in multinationalen Teams. Sie verheimlichte aber auch nicht die Härten ihres Weges wie die Anforderungen an eine Promotion oder die Schattenseiten eines Lebens zwischen den Kontinenten. Besonders interessant war für die Besucherinnen natürlich ihr neues berufliches Ziel:  Astronautin. Trotz ihres erst vierwöchigen Trainings konnte sie mit Vorurteilen wie Astronauten steuern (nur) die Raumfähre aufräumen und die Arbeiten auf der ISS schildern, die nun vorrangig wissenschaftliche Arbeiten sind. Deutlich machte sie aber auch, dass bisher der Gender-Ansatz noch keinen Eingang finden konnte, z.B. wurde noch nicht die Wirkung der Schwerelosigkeit auf den weiblichen Körper erforscht. Aber auch die Notwendigkeit täglich zwei Stunden Sport zu betreiben oder die Hausarbeit  zu erledigen wurde von der Referentin nicht verschwiegen. Der engagierte Vortrag, der die Begeisterung für ihre beruflichen Ziele deutlich machte, war richtig um den Besucherinnen Mut zu machen auch nach den Sternen zu greifen. Und immer häufiger zu denken:  Frauen können das auch. Ich kann das auch. Es war ein grandioser Abend auf der Sternwarte, der durch alle Beteiligten wochenlang bis ins Detail vorbereitet wurde. Und durch das engagierte Auftreten der Vertreterinnen der Stadt Regensburg und der Mädels der Sternwarte, die von einigen Herren unterstützt wurden, verlief der Abend reibungslos. In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass das Catering auf Vermittlung von Stephan Giglberger von der Uni gesponsert wurde. Fotos: Sternwarte Regensburg und Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser Die MINT-Girls Regensburg 2017 zu Besuch in der Sternwarte Regensburg Im Rahmen des diesjährigen Projekts „Musik und Kommunikation“ besuchten die MINT-Girls Regensburg am 7. Juli die Volkssternwarte Regensburg. Die Initiative will Mädchen und jungen Frauen die faszinierende Welt von Naturwissenschaft und Technik näherbringen und auf Studiengänge im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich neugierig machen. Auch im Jahr 2017 veranstalten die Universität Regensburg und die Ostbayerische Technische Hochschule wieder das Projekt MINT-Girls Regensburg, dieses Jahr unter dem Motto „Musik und Kommunikation“. Unter erfahrener Anleitung von Dr. Stephan Giglberger (Uni) und Diplom-Pädagoge Armin Gardeia (OTH) nehmen 16 interessierte Schülerinnen der zehnten und elften Jahrgangsstufe aus Gymnasium oder FOS/BOS am Projekt teil. Das Projekt bietet über einen Zeitraum von sieben Monaten zahlreiche Vorlesungen, Workshops und Experimente, die sich thematisch am roten Faden Harmonices Mundi orientieren. Der Nachmittag des 7. Juli begann im Regensburger Keplermuseum: Der Historiker, Gästeführer, Texter und Autor Matthias Freitag führte uns durch das „document Keplerhaus“ in der Regensburger Altstadt und erzählte über die damalige Weltanschauung, den Glauben und die Wissenschaft. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Dritten Buch von Johannes Kepler, der bekanntlich in Regensburg verstarb, interessierte die MINT-Girls besonders: die harmonices mundi, zu deutsch die Harmonik der Welt. Kopernikus, Galilei und Kepler revolutionierten das Weltbild durch die Erkenntnis, dass der Mond die Erde und alle Planeten die Sonne umkreisten. Kepler war bemüht, dennoch eine göttliche Ordnung in all dem zu erkennen, und beschrieb die Welt in den fünf Büchern der Harmonices Mundi. Nach dem Keplermuseum ging es weiter zur Sternwarte Regensburg, bei der bereits drei ehemalige MINT-Girls "hängen geblieben" sind. Dort sind sie heute ehrenamtlich tätig, halten Vorträge und leiten Führungen. Auf der Plattform und in der Kuppel zeigten Fritz Ginglseder und Gottfried Meissner den MINT-Girls die Teleskope und die verwendeten Filter, damit die Teilnehmerinnen anschließend selbst Sonnenbeobachtungen durchführen konnten. Trotz der immer wieder durchziehenden Wolken konnten sie die Sonnenflecken und Flares gut erkennen. Anschließend erklärte Dr. Christine Thoms den mathematischen Hintergrund der harmonices mundi: die Bewegungen der Planetenbahnen nach Kepler. Von großer Bedeutung innerhalb der Harmonices Mundi war für die MINT-Girls dabei das am 15. Mai 1618 nach Kepler benannte Dritte Gesetz. Bezogen auf die Erde mit entstehen damit für die Planeten Zahlenverhältnisse, die den Zahlenverhältnissen von musikalischen Intervallen entsprechen. Dr. Michael Braun, Musikwissenschaftler an der Universität Regensburg, erklärt den MINT-Girls die Bedeutung, die diese Zahlenverhältnisse in der Musik haben: Weitere Intervalle "versteckten" sich in den Geschwindikeitsunterschieden zwischen Perihel und Aphel der Planeten, also an den Punkten der sonnennächsten und sonnenfernsten Stellen ihrer Umlaufbahn. Also konnte auch das Team der Sternwarte wieder sehr viel lernen. Zwei 5. Klassen des Goethe- Gymnasiums finden sich am MINT - Tag auf der Sternwarte Regensburg ein Am 07.02.2017 kamen Frau Schneider und Herr Bügl, Geographie-Lehrer am Goethe-Gymnasium am MINT –Tag jeweils mit einer Klasse zu einer Sonderführung auf die Sternwarte. Es ist sehr erfreulich, dass auch in der Vergangenheit die Lehrkräfte in jedem Jahr die Sternwarte in das MINT-Programm miteinbezogen. MINT seht als Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Am MINT – Tag werden in den verschiedenen Fächern besondere Projekte durchgeführt. Es war eine interessante Aufgabe für die Vertreter der Sternwarte, auch an diesem Tag als Kooperationspartner der Schulen aufzutreten. Vor der Praxis kam aber die Theorie. In einem reich bebilderten Vortrag machte Fritz Ginglseder gemeinsam mit den Besuchern eine Reise durch das Weltall. Nach der Theorie stand die Praxis auf dem Programm. Leider konnte aufgrund der Sichtbedingungen keine Sonnenbeobachtung durchgeführt werden, aber Torsten Bendl gewährte den Schülern durch Refraktor und Fernglas einen Blick auf den Dom. Die Schüler haben an diesem Tag mit großem Spaß viel Neues gelernt, was auch das Ziel war. Die Vorschulkinder des KiGa St. Raphael Hemau besuchten im Rahmen ihres Astronomie-Projekts die Sternwarte Regensburg und brachten ein Ständchen dar Am 26.01.2017 kam Veronika Hanft vom KiGa St. Raphael Hemau, Mitglied der Sternwarte, mit Kolleginnen, Eltern und Vorschulkindern in unsere Bildungseinrichtung. Die Kinder haben dabei ihr Astronomiewissen vertieft. Die sehr interessierten Vorschulkinder haben sich mit den Damen des KiGa in den Wochen vor dem Besuch im Astronomieprojekt fleißig vorbereitet. Sie haben dabei Modelle gebastelt, ein tolles Lied über Planeten und Sterne einstudiert. Dabei haben Sie auch sehr schöne Fragen über „Tag und Nacht“, „Schwerkraft“, „Vulkane“ und „Sonnenfinsternis“ erarbeitet. Sie haben auch ein wunderschönes Bild mit dem Titel „Supernova“ gemalt und in Glas gerahmt, das bei der Begrüßung durch Veronika Hanft übergeben wurde. Nach der Begrüßung leiteten die Kinder den Hauptteil des Abends mit ihrem tollen Lied über die Erde und das Sonnensystem ein. Das Team der Sternwarte war sehr gerührt. Im reich bebilderten Vortrag von  Fritz Ginglseder wurden bei einer gemeinsamen Reise durch das Weltall dann alle Fragen beantwortet. Auf der Reise wurden auch alle Planeten des Sonnensystems daraufhin untersucht, ob die Menschen auf einem von ihnen eine neue Heimat finden könnten. Während des Vortrags haben die Kinder und die Eltern sehr eifrig mitgearbeitet. Dann ging die Gruppe auf die Plattform zu den computergesteuerten Teleskopen. Das Wetter und die  Sichtbedingungen waren sehr gut. Die Kinder konnten unter Anleitung von Martin Nafz, Christine Thoms und Egbert Wagner sowohl die aktuellen Sternbilder als auch verschiedene Himmelsobjekte, wie  Orionnebel und Andromeda-Galaxie „live“ beobachten konnten. Außerdem durften sie bei Tini Weber-Schaetzke „Steine, die vom Himmel gefallen sind“ in die Hand nehmen und durch die Lupe betrachten. Zum Abschied genossen sie den tollen Ausblick über die Stadt. 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